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Kultur.21

Opernvielfalt in der Provinz

Rund 80 Opernhäuser gibt es in Deutschland - mehr als in jedem anderen Land der Welt.

DW-Kulturkalender

Gerhard Richter Neger (Nuba) / Negroes (Nuba), 1964 145 x 200 cm, Öl auf Leinwand Courtesy Gagosian Gallery © Gerhard Richter 2011

Für "Gerhard Richter Panorama" in der 
Neuen Nationalgalerie Berlin

Februar: Geburtstage in Kunst und Film

Deutsche Sprache

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Jede Woche ein neues kurioses Wort

  • Protestkunst

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Protestkunst

    Von den Revolutionen in der arabischen Welt zur Occupy Bewegung - 2011 war das Jahr der Demonstrationen. Grund genug, zu diesem Thema nun auch die Kunst zu Wort kommen zu lassen. Die Frankfurter Kunsthalle zeigt in der Ausstellung "Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen", welche Formen Demonstrationen annehmen können. Von den Ikonen großer Demonstrationen bis zum Klamauk.

  • Politischer Protest statt Volksfest

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Politischer Protest statt Volksfest

    Auf dem "Hambacher Fest" vom 27. Mai 1832 forderten Demonstranten erstmals öffentlich die Einheit aller deutschen Länder. Das zeigt deutlich die Flagge in den deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold. Offiziell musste sich die Feier auf der Schlossruine Hambach aber den Anschein eines unpolitischen Volksfestes geben.

  • Ein Schwur als Druckmittel

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Ein Schwur als Druckmittel

    Zu Beginn der Französischen Revolution im Juni 1789 wählten die Demonstranten ein besonderes Mittel, um politischen Druck auszuüben: sie schworen, "sich niemals zu trennen, bis der Staat eine Verfassung hat". Der König musste einlenken. Der sogenannte "Ballhausschwur" trug schließlich zum Sturz der Monarchie bei.

  • Demonstranten gegen die Staatsmacht

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Demonstranten gegen die Staatsmacht

    Eine Gruppe von Menschen, mit Schildern ausgestattet und Parolen skandierend, sieht sich bewaffneten Polizisten gegenüber. Dieses Foto wurde 2009 bei Protesten in Thessaloniki aufgenommen. Immer noch gehen die Menschen in Griechenland auf die Straße, um gegen die Sparmaßnahmen ihrer Regierung zu demonstrieren.

  • Polizeigewalt im Hochglanzformat

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Polizeigewalt im Hochglanzformat

    Wie beängstigend der Blick von Demonstranten auf die Staatsmacht sein kann, zeigt eine Fotografie von NOH Suntag aus Seoul. Der Block südkoreanischer Polizisten ist so effektvoll ausgeleuchtet, als handelte es sich um Aufnahmen für einen Spielfilm. Doch der Eindruck täuscht: diese Szene hat so stattgefunden.

  • Das Beiwerk zur Demonstration

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Das Beiwerk zur Demonstration

    Plakate, Fahnen und Banner sind Bestandteil so gut wie jeder Demonstration. Meist mit Forderungen beschriftet, häufig bemalt. Der griechische Performance-Künstler Yorgos Sapounzis befestigte im Jahr 2009 bunte Fahnen an Häusern der griechischen Hauptstadt Athen.

  • Spaß oder bitterer Ernst?

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Spaß oder bitterer Ernst?

    Wenn Donald Duck einen Protestzug anführt, dann ist das leicht als Spaßumzug zu entlarven. Und in der Tat zeigt dieser Schnappschuss eine zypriotische Karnevalsgruppe. Der Künstler Christodoulos Panayiotou sammelte in seiner Dia-Installation "Wonder Land" Aufnahmen von 1970 bis 2008. Und zeigt damit den Wandel des traditionellen Karnevalsumzugs zum Pop-Event.

  • Von Politik zu Pop

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Von Politik zu Pop

    Sie ist längst eine Pop-Ikone: die Kämpferin mit der französischen Trikolore. Das ursprüngliche Gemälde von Eugène Delacroix mit dem Titel "Die Freiheit führt das Volk" entstand während der französischen Julirevolution von 1830. Heute genießt die Dame mit dem Namen "Freiheit" Kultstatus und ziert Plattencover und Titelseiten oder dient gar als Puzzlemotiv.

  • Die unpolitische Masse

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Die unpolitische Masse

    Was hat dieses Picknick mit einer Demonstration zu tun? Die Fotografie von Massimo Vitalis entstand an einem 14. Juli, dem Jahrestag des Sturms auf die Bastille 1789, der heute französischer Nationalfeiertag ist. Dieses geschichtsträchtige Datum interessiert die Menschen im Pariser Parc du Luxembourg anscheinend wenig.

  • Politischer Flashmob oder Party?

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Politischer Flashmob oder Party?

    Eine offenbar unpolitische Menschenmenge zeigt sich auch auf diesem Bild. Doch wie schnell kann aus einer Party eine spontane Demonstration werden! Die Occupy Frankfurt Bewegung demonstrierte vor dem Museum, weil sie glaubte, die Ausstellung verhindere Demonstrationen, indem sie sie ins Museum sperre.

  • Auf die Straße!

    Demonstrationen - von der Straße ins Museum

    Auf die Straße!

    Im Museum findet aber nur ein Teil der Ausstellung statt. Zusätzlich sollen Performances mitten in Frankfurt die Menschen auf die Straße bringen. Die Künstlerin Claudia Bosse beispielsweise ruft unter dem Motto "Burning Beasts" dazu auf, zusammen neue Formen des Protests zu erforschen. Wie das Foto zeigt, probte sie bereits 2011 auf der Quadriennale in Prag den zivilen Aufstand.

Glauben

Israel: Jerusalem - Grabeskirche
Caption	Blick auf Teile der Grabeskirche in Jerusalem, aufgenommen am 10.11.2004. Im Hintergrund ist die Kuppel der Grabeskirche erkennbar. Die Kirche wurde an der Stelle errichtet, an der sich der Kreuzigungsort Jesu Christi und das in der Nähe liegende Grab befunden haben sollen.

Kirche heute

Die christliche Botschaft zum Wochenende und der Gottesdienst am Sonntag.

Kunst

02.2011 DW TV Goethe Institut Partner Logo

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